Heizungs-Selbst-Montage     
 ... und Sie wissen was Sie tun!


 

        Heizung Wohnraumlüftung Wasser-Installation Sanitär-Einrichtung
Produkte     Radiatoren Fussbodenheizung Wandheizung Gas+Ölheizung Pellets+Holz Wärmepumpen Solar


 

Selbstmontage
Beratung
Produkte
Referenzen
Angebote
Offert Kosten
Kontakt
News

Grosshandel
 

 

    klicken Sie hier auf ein Bild
Vogel & Noot
ein österr. Spitzenprodukt mit einer Super-Kunststoffbeschichtung;
in allen Farben erhältlich

Vogel&Noot "VONO"

Stelrad  
ein Top-Produkt, preisgünstig und gut
Stelrad
Hoval
ein Heizkörper mit Stil für schöne Räume;
auch in allen Farben erhältlich
Hoval-Heizwände
Korado-Compakt
ein preisgünstiger Radiator
Korado
      
   
Technik-Info vom Heizungs-Engel  
   

Die hier geäusserten Meinungen sind nur als solche des „Heizungs-Engel“ zu betrachten und haben kein Anrecht auf Vollständigkeit. Allerdings entsprechen die Aussagen den Erfahrungen des Heizungs-Engel (15 Jahre am Markt) und des Verfassers (ca. 40 Jahre in der Heizungs-Technik tätig).

Generelle Bemerkungen:   Im Neubau sind heute fast ausschliesslich nur mehr Baumaterialien in Verwendung, welche einen k-Wert (u-Wert) von  0,38 und weniger aufweisen; Man kann daher wohl annehmen, dass dadurch die Heizlast (= Circa-Leistung des Kessels/Therme) meist zwischen 50 und 60 Watt pro „m2 beheizter Fläche“ liegt.  In den 80-er Jahren wurde noch mit 100 bis 120 Watt/m2 gerechnet.
Die Heizlastberechnung (auch Wärmebedarfsberechnung genannt)  ist das Um und Auf in der Heizungstechnik und muss nach der neuen Euro-Norm EN  12831 oder mindestens nach ÖNORM M 7500 erfolgen (und nicht nach B 8135!) . Diese kann vom Auftraggeber – bei/nach Auftragserteilung – jederzeit eingesehen werden; zumindest beim Heizungs-Engel!.  Diese Berechnung ist die Grundlage für die Bestimmung der Heizkörper-Grössen und –Typen.
In der ÖNORM M7500 ist festgelegt, mit welcher  maximaler Aussentemperatur im Baugebiet zu rechnen ist, und welche Raumtemperaturen den  Räumlichkeiten zuzuordnen werden.  Besondere Temperatur-Wünsche sind vor Auftragserteilung bekanntzugeben.
(Norm: z.Bsp. Wohnzimmer 22°Cel., Bad 24°Cel., Vorraum 18°Cel, etc.)

 

Komfort:        Je niedriger die Radiatortemperatur, desto besser der Komfort durch geringere punktuelle Strahlung (in der Nähe des Heizkörpers fühlt man sich nicht immer wohl) und geringere Konvektion (sprich: Luftbewegung) im Raum. Allerdings sollten die Heizkörper auch wirklich länger (grösserer Strahlungsanteil) und nicht dicker (grösserer Konvektionsanteil) werden.  Eine Vorlauftemperatur von 55° Cel. sollte jedoch die unterste Berechnungs-Temperatur darstellen (siehe nächsten Absatz).

 

Berechnung der Radiatoren und die sich dadurch ergebenden Unterschiede:
Vorlauftemperatur  (VL) ist die Temperatur des Heizwassers, mit welcher der Heizkörper beschickt wird
Rücklauftemperatur  (RL) ist jene Temperatur, mit welcher das Wasser den Heizkörper verlässt
Mittlere Temperatur  ( t
m )   ist das Mittel aus VL und RL (80:60=70°C)
Die genannte Vorlauf-Temperatur wird im Extremfalle – also bei einer Aussentemperatur von z.Bsp. -16° Cel. – benötigt.

In den Jahren  bis 1980 hat man Radiatoren mit einer Vorlauftemperatur  von 90° Cel. (auch höher) und einer Rücklauftemperatur von 70° Cel. berechnet und dadurch z. Bsp. für ein Schlafzimmer mit einem Wärmebedarf von 1000 Watt einen Radiator mit einer Länge von
1 m benötigt. Die mittlere Temperatur ist dabei t
m = 80° Cel.!
 Da man bei dieser hohen Temperatur jedoch einige Komfort-Nachteile in Kauf nimmt (z.Bsp. Staubverschwelung, Geruchsbelästigung, heisse Zonen im Raum, grösserer Wärmeverlust gegenüber der Aussenwand; etc.), empfiehlt heute die Euro-Norm eine Vorlauf/Rücklauftemperatur von 75/65° Cel. (t
m = 70° Cel).. Dies bedeutet aber auch, dass der oben genannte Heizkörper nun nicht mehr 1 m lang ist, sondern – da eine geringer Wärmeabgabetemperatur vorhanden ist -  ca. 1,3 m lang bei gleicher Type. Das heisst aber auch, dass der Kauf-Preis um 30 % steigt !  (sprich:  €130,-- statt früher € 100,--)
Das lässt sich fortsetzen: Wünschen Sie  t
m  mit 60° Cel.
(z.Bsp. 65/55° Cel.), was einer weiteren Komfortverbesserung ensprechen würde, müsste der Radiator ca. 1,6 m lang werden, aber auch der Preis würde sich um 60 % erhöhen! (sprich:  € 160,-- statt früher
€ 100,--)

 

Qualitätsmerkmale:   VONO-Radiatoren (Erzeuger: Fa. Vogel&Noot, Wartberg/Stmk.) sind ein österr. Produkt mit einer Super-Kunststoffbeschichtung versehen und sind wohl der Qualitätslabel, den es am Sektor Radiatoren zu erreichen gilt.
Ganz wichtig ist, dass die Heizkörper dicht sind, was leider durch die Billigproduktionen (weniger Kontrolle) nicht immer gegeben zu sein scheint. Wir können natürlich nur für den Heizungs-Engel sprechen, wenn wir sagen: ….in den gesamten 14 Jahren haben wir noch keinen einzigen Heizkörper wegen Undichtheit getauscht. Diese ca. 10 % höheren Preise nehmen wir gerne in Kauf und bauen nach wie vor nur Markenprodukte ein!
Sehr gut zu unterscheiden sind Heizkörper an der Frontseite, wo man unter Umständen sogar die Punktschweissungen sieht. In diesem Falle spricht man von geringer Qualität.
Auch die Lackierung ist ein Kriterium. Hier sieht man sehr oft noch Schweissnähte oder Kanten, welche nicht gut lackiert wurden. Auch Tropfenbildungen am unteren Radiatorrand zeigen Billigprodukte.

 

Anschlussmöglichkeiten: 
Die normale Anschluss-Variante ist, dass man den Heizkörper seitlich links oder rechts (oder diagonal gegenüberliegend) mittels eines Radiatorventiles und einer absperrbaren Rücklauf-Verschraubung anschliesst (Eine Demontage des Radiators ohne Entleerung der Heizung ist dadurch möglich).
Schön – und für die "bodenpflegende" Person dankbar ist es, wenn die Heizungs-Leitungen „aus der Mauer“ (also von hinten)  und nicht „aus dem Boden“ (also von unten) kommend zum Radiator geführt werden können. Bei Anschluss „aus den Boden“ haben Sie immer 2 Bodendurchbrüche (z.Bsp. bei Fliese oder Parkett), die „schmutzig“ sind, auch bei Verwendung von Abdeckrosetten.
Da aber heute in der Montage auch der „ZEIT“-Faktor eine wesentliche Rolle spielt (natürlich ist es auch attraktiver), werden einige Produkte mit „unterem, mittleren Anschluss“ erzeugt, die jedoch um einiges teurer sind.  Im Selbstbau spielt allerdings die Montage-Zeit keine derart wichtige Rolle.  Aber auch hier empfiehlt Heizungs-Engel die Rohranbindung „aus der Wand“!
 

Thermostatventile:  Radiatorheizungen sollten gut „geregelt“ werden. Eine witterungs-geführte Regelung bei Einfamilienhäusern ist sicherlich schon „Standard der Heizungs-Technik“. Die richtige Montage des Aussenfühlers (er bestimmt die jeweils zuzuordnende Vorlauftemperatur der Heizquelle - Kessel/Therme) ist ein wichtiger Bestandteil der Gesamt-Regelergebnisse.
Thermostat-Köpfe (Raumtemperatur-Begrenzer!)  gibt es leider wie Sand am Meer und dementsprechend ist  die Qualitätsangabe nicht leicht;  Produkte, wie z.Bsp. Herz, Heimeier, Comap, Danfoss,  sind jedoch im oberen Qualitätssegment angesiedelt und sollten auch dementsprechend funktionieren.
Die am Radiator (Vorlauf-Regulierventil) zu montierenden Thermostat-Köpfe müssen waagrecht (nach vorne oder seitlich wegstehend) angeordnet werden.
Selbstverständlich gibt es auch Thermostat-Ventile mit einem „kleinen“ Stellmotor und einem Raumthermostat (Einzelraum-Regelung), die u.U. genauere Regel-Ergebnissse liefern.

 

Anbindungs-Systeme: „Heizungs-Engel“ geht davon aus, dass generell keine Rohrverbindungen – egal ob gepresst, weich gelötet, oder geschraubt – im Fussboden vorgenommen werden  und die Anschlussart „aus der Wand“ der Wunsch des Kunden ist. Dadurch werden die möglichen  Anschluss-Systeme schon vermindert.
Es bleiben übrig:  Mehrschicht-Alu-Verbundrohr  und Spezial-Kupferrohr (Cuprotherm - ohne Löten) !
Es kann auch  festgestellt werden, dass  Metallrohre im Fussboden oder in der Wand  mit einem Metalldetektor leicht „gefunden“ werden; Kunststoffrohre jedoch nur mit sehr hohem Aufwand (Thermo-Foto)   -  und wir haben jede Woche mindestens 1 telefonische Anfrage, „...wie kann ich feststellen, wo die Heizungs-Rohre verlaufen, da wir ein Loch bohren müssen?“
Als meistverwendetes Rohrverlege-System wird das „Spagetti-System“ gewählt, was zwar mehr Rohr erfordert, aber sowohl hydraulisch-technische - also auch Verlege-Probleme (sprich: Fehler)  ausschliesst.
Beide System sind leicht verlegbar. Die Produkt-Lebensdauer ist bei Kupfer eindeutig länger (wieder: trifft nur in der Heizungs-Technik zu). Der Preis ist bei Verbundrohr jedoch günstiger. Der Biegeradius  -  wichtig bei Anbindung „aus der Wand“ – ist jedoch bei Spezial-Kupferrohr wesentlich kleiner und dadurch vorteilhafter!  Die Verbindung selbst beim Radiator erfolgt in beiden Fällen mit einer Quetsch- bzw. Pressverbindung.  (Kupfer könnte aber auch weich gelötet werden, was eventuell auch preislich ins Gewicht fällt).
Kunststoffrohre (Rohr-im-Rohr-Systeme) sind in der Wasserinstallation sehr gut angebracht, aber in der Radiatoranbindung (Anbindung „aus der Wand“) nicht sehr günstig und werden daher vom „Heizungs-Engel“ nur auf Wunsch angeboten!

hier einige Bilder - klicken Sie diese einfach an !