Heizungs-Selbst-Montage     
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Vorab die Meinung des "Heizungs-Engel" zur Heizung und deren Systeme im Einfamilien-Haus

 

Es gibt - Gott sei Dank - noch keine Einheitsheizung für das Einfamilienhaus und daher sollte eine eingehende Beratung durch einen Heizungs-Techniker Ihrer Entscheidung vorangehen.
Aber eine grundsätzliche Meinung kann man äussern:

   

Fussbodenheizung:
Bei einem Neubau, welcher mit vernünftigem Baumaterial (u-Wert für Aussenwand unter 0,4 und Fenster unter 1,3) gebaut wird, ist die Fussbodenheizung - im ganzen Haus - meist die beste Form einer Heizung. Im Selbstbau fast gleicher Anschaffungspreis wie bei einer Radiatorheizung!

Der Grund: Eine Strahlungsheizung - wie es die Fussbodenheizung darstellt - verbreitet ein derart wohliges Wärmegefühl  - und ist noch dazu viel sparsamer als eine Radiatorheizung!

Sollten Sie Bedenken dagegen haben, weil Ihnen Nachbarn oder Freunde von Krampfadern und Ähnlichem erzählen, so kann auch hier festgestellt werden: Eine Fussbodenheizung von "Seiner Zeit" und heute kann man nicht vergleichen, da früher durch schlechtere "u-Werte"  höhere Bodenoberflächen-Temperaturen berechnet werden mussten.   oder: ... die Fussbodenheizung wird falsch/schlecht geregelt!

   

Wandheizung:
Ist eine sehr gute Alternative zur Fussbodenheizung, doch leider in unseren Breiten finden Sie nicht immer genügend Platz dafür (Regel:  Ein Zimmer mit 30 m2 benötigt ca. 15 m2 Wandfläche zum Heizen!)
Wichtig wäre, dass bei Mischheizungen (je eine Hälfte Fussboden-  und Wandheizung) auch eine Trennung der Heiz-Temperaturen (separater Heizkreis) vorgenommen wird !
 

         

Radiatoren-Heizung:  
Eine berechnete und gut montierte  Radiatorheizung ist auch eine sehr gute Variante ein Einfamilien-Haus zu wärmen.  Hier sollten man auf den Regelungskomfort besonderen Wert legen. Gute Thermostatventile am Radiator (z.Bsp. Herz, Comap, Heimeier)  in Verbindung mit einer funktionstüchtigen witterungsgeführten Regelung (Aussenfühler an Nordseite angebracht) sind eine Grundbedingung!

        
   

Konvektoren-Heizung:
Wie die Bezeichnung schon ausdrückt, handelt es sich hier um Konvektion (Luftbewegung), die nicht von jedermann gewünscht/ertragen wird. Wenn Sie es schon machen wollen, dann sollte mindestens auf die maximale Vorlauftemperatur geachtet werden. Je geringer, desto besser!
Ein guter Einsatzort sind z.Bsp. grosse Terrassentüren oder französische Fenster, um Kälteeinbrüche zu minimieren  und Kondensation am Glas zu vermeiden.

        
   

Kontrollierte Wohnraumlüftung: 
Wird wohl in Zukunft in jedem "super" isolierten und dichtem Wohnbau eine Notwendigkeit werden. Achten Sie aber hier auf Qualität der Geräte und sparen Sie nicht bei Luftleitungsquerschnitten. Schlagworte wie "Energiebrunnen", "Engeriemaschine", "Heiz- und Kühlmaschine", etc. sind leider nur Schlagworte und bedürfen einer Erklärung. Eine eingehende Beratung durch den Techniker ist hier besonders wichtig!